Roots and Borders

Junge Teilnehmende des Projekts Roots and Borders der Kreisau-Initiative sitzen an einem Tisch und basteln.

Stell dir vor, du musst dein Zuhause dauerhaft verlassen.. Weil Krieg, Diskriminierung oder Zerstörung keinen Platz mehr für Sicherheit lassen. Millionen Menschen auf der Welt machen genau diese Erfahrung.

Das Projekt „Roots and Borders“ nimmt dieses Thema in den Blick und fragt: Was bedeutet es, die eigene Heimat zu verlieren? Was bleibt, wenn man sein Zuhause verlassen muss, um neu anzufangen?

Teilnehmende lernen, sich in die Situation von Betroffenen hineinzuversetzen. Sie erfahren, was Flucht und Migration mit Identität zu tun haben und wie sich die Geschichten anderer mit der eigenen verbinden können. Dabei soll ein sicherer Raum entstehen, in dem Teilnehmende auch persönliche Erfahrungen mit dem Thema teilen können.

Ein aufgeklappter Laptop mit der Folienaufschrift "Human Slavery, Apartheid, Racism and Demonization" steht auf einem Tisch, dahinter sind unscharf Personen in einem Stuhlreis zu sehen.

Kreative Methoden helfen, all das sichtbar zu machen. Teilnehmende der Jugendbegegnung fertigen eine Ausstellung an, die nach Ende des Projekts an den jeweiligen Schulen gezeigt wird. Das Format wählen sie selbst: durch Selbstporträts, Videoinstallationen oder Kurzfilme können sie ihre Emotionen, Gedanken, mögliche Vorurteile oder Themen wie Fluchtursachen zum Ausdruck bringen.

Fachkräfte lernen in den Trainings geeignete Methoden kennen, um jungen Menschen die Themen rundum Flucht, Migration und Identität näherzubringen.

Partner

Asociacija Tavo Europa (Litauen)
Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung (Polen)
Świat Rozpędu (Polen)

Förderer

Freya von Moltke-Stiftung für das Neue Kreisau

Das Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.