Histoire Croisée (Entangled History)

Die Gesellschaften weltweit werden bunter: Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Geschichten und Fähigkeiten leben heute enger zusammen als je zuvor. Globalisierung macht es möglich. Doch mit ihr steigt auch das Risiko, dass Menschen mehr und mehr diskriminiert und ausgegrenzt werden. Globalisierung verändert dabei auch, wie wir auf Geschichte schauen. Wie erzählen wir zum Beispiel über den Holocaust? Wie müssen wir historische Ereignisse neu einordnen? Und wie wirken sie sich bis heute vor allem auf benachteiligte und betroffene Menschen aus?
In Jugendbegegnungen lernen junge Menschen, Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und zu hinterfragen. Damit Erinnerung nicht stillsteht, sondern bewegt. Damit wir lernen, Diskriminierung früh zu erkennen und ihr entschlossen entgegenzutreten.
In unserem Training nehmen Fachkräfte der Jugendarbeit alte Methoden der Geschichtsbildung unter die Lupe. Sie passen das Material an, entwickeln neue Tools und stärken damit in weiteren Projekten junge Menschen, ihren eigenen Blick auf Geschichte zu schärfen. So schaffen wir Räume, in denen Dialog, Vielfalt und Respekt wachsen.
Damit das Wissen weitergetragen wird, gibt es unsere Methoden auch als kostenloses Handbuch für alle, die selbst Projekte umsetzen wollen.
Hier geht es zum Handbuch.
Partner
Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung (Polen), Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz (Polen), Institut für angewandte Geschichte (Deutschland) Stiftung ChangeLog, Ukrainian Centre for Holocaust Studies (Ukraine), EUphoria (Griechenland)
Förderer
Das Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.
