Projekte zum Schwerpunkt Inklusionspädagogik

 

Der Kreisauer Kreis entwickelte ein Gesellschaftskonzept mit der Absicht, alle Menschen unabhängig von ihrer sozialen und nationalen Herkunft oder Andersartigkeit zu integrieren. Der Reformpädagoge innerhalb des Kreisauer Kreises Adolf Reichwein schrieb dazu: "Wert und Wirksamkeit ein jeden Erziehungsgemeinschaft sind untrüglich am Stand ihrer Sorgenkinder abzulesen".

Untersuchungen zeigen, dass sich der internationale Jugendaustausch fast ausschließlich auf Nichtbehinderte beschränkt. Mit dem Schwerpunkt Inklusionspädagogik will die KI mit ihren Partnern diese Lücke schließen. Die KI wendet dabei einen inklusiven Ansatz an, bei dem jede/r Einzelne als Individuum mit seinen/ihren Stärken und Schwächen an Begegnungen teilnehmen kann. Die inklusive pädagogische Arbeit der KI wird von fünf Grundprinzipien getragen: 1. Erfahrungsanlässe schaffen, 2. Lernanlässe schaffen, 3. Orientierung am Individuum, 4. Erziehung zur Eigenverantwortung sowie 5. Spaß und Freude vermitteln.


Brückenschlag
Bei den Brückenschlag-Projekten treffen sich Jugendliche mit und ohne Behinderung. Bei jedem der Projekte der Reihe gibt es ein besonderes Thema oder Medium, doch steht immer die Integration der verschiedenen Gruppen im Vordergrund. Ziel dabei ist es gemeinsam während einer Woche zu erleben, wie Grenzen zwischen Ländern und Behinderungen verschwinden können. Die Themen der ersten Brückenschlag-Projekte sind: Sport, Foto, Musik, Kunst,...

Deutsch-Polnischer Fachaustausch
Der Deutsch-Polnische Fachaustausch ist eine bilaterale Jugendbegegnung speziell für Schüler/innen von Berufssonderschulen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft und ihrer kognitiven Fähigkeiten einer besonderen Förderung bedürfen. Während der Begegnungswoche bringen sie ihre handwerklichen (von Köchen über Holz- bis zu Metallarbeitern) Fähigkeiten ein.

Fair Life

Jugendbegegnung für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Der Sport ist konstitutiver Bestandteil eines jeden Fair Life. Mit Hilfe sportlicher Aktivitäten wird der abstrakt diskutierte Fairnessbegriff in konkrete Alltagspraxis übertragen. Im Rahmen von interkulturellen Workshops diskutieren die Jugendlichen Regeln in der Gesellschaft.

Forum Dialog
Die deutsch-polnische Jugendbegegnung lädt zum Dialog über Jugendkultur und gesellschaftliche Themen ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kreativen Auseinandersetzung. So kann ein Theaterstück zum Thema  „Religiöser Dialog“ entstehen, ein Graffiti zu „Gewalt und Zivilcourage“ oder ein Film zur eigenen Familiengeschichte. Die Jugendlichen setzen sich mit den Themen auseinander, entdecken dabei ihre eigenen Stärken und erleben gesellschaftlicher Vielfalt

Kreisauer Modell
Das Kreisauer Modell ist ein Trainingsprogramm bei dem Mitarbeiter/innen aus der Behindertenarbeit und Teamer/innen aus der internationalen Arbeit lernen, wie inklusive Jugendbegegnungen konzipiert, gestaltet und finanziert werden können. Das Kreisauer Modell bietet ein zweistufiges Trainingsprogramm an. In jeweils einwöchigen Kursen (basic und advanced) werden die Fähigkeiten vermitteln, die man zum Leiten internationaler, inklusiver Projekte benötigt. Die Trainings sind multinational und werden durch das EU Programm JUGEND finanziert.

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Schwerpunktleitung

Elzbieta Kosek

Keisau-Initiative e.V.
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An den Treptowers 3
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Fax: +49-30-53 02 79 23

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