21. November 2016 – 26. November 2016  |  Kreisau/Krzyżowa

Meine Geschichte – Deine Geschichte

Kalender

Vom 21. bis zum 26. November findet in Kreisau/Krzyżowa unsere deutsch-polnische Begegnung Meine Geschichte – Deine Geschichte statt. Bei dem Projekt setzen sich Jugendliche aus Lübeck und Warschau mit der Geschichte ihrer Nachbarländer nach 1945 auseinander und beleuchten gleichzeitig kritisch die aktuelle politische Situation ihrer Länder.

Sie analysieren, welche Schwerpunkte der gemeinsamen deutsch-polnischen-ukrainischen und europäischen Geschichte in ihren Ländern und Regionen hauptsächlich diskutiert und behandelt werden. Sie suchen nach Unterschieden, Ähnlichkeiten und Verflechtungen der teilnehmenden Länder. Dabei entwickeln sie Verständnis und Toleranz untereinander. So wird ihnen ein Perspektivwechsel in der Wahrnehmung des Nachbarlandes ermöglicht. Besonderes Augenmerk wird auf die Frage gerichtet, wie sich Jugendliche ein zukünftiges gemeinsames Leben in Europa vorstellen.

Die vier folgenden Themenbereiche werden vertieft bearbeitet und analysiert:

  • Europa in Bewegung – historische und aktuelle Migrationsbewegungen
  • Die vierte Macht – Medien und Propaganda im Spiegel der Geschichte und heute
  • Baustelle Europa – europäische Integration und Werte in der Geschichte und heute
  • Zivilgesellschaft und Opposition – Oppositionsbewegungen in Deutschland, Polen und der Ukraine nach 1945 bis heute
  • Kunst als Weg in die Freiheit – Der Einfluss von Kunst und Künstler*innen auf soziale und politische Prozesse

Die didaktische Konzeption der Workshops basiert auf einem lernzentrierten Ansatz, wodurch die Jugendlichen zum aktiven Mitmachen angeregt werden. Parallel zu historischen und aktuell-politischen Inhalten lernen die Teilnehmenden Kultur und Sprache der Nachbarländer kennen, wodurch sie interkulturelle Kompetenzen erwerben und ihren Horizont erweitern.

Das Projekt wird gefördert durch das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz, die Michael-Haukohl-Stiftung und das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI).