Citizen Journalists on Tour

18+

24

DE, PL + 4 x EU

Citizen Journalists on Tour ist eine Reihe von Trainingskursen für Jugendarbeiter*innen und junge Nachwuchsjournalist*innen aus Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern.

Citizen Journalists on Tour 2017: Countering Hate Speech

Wie kann man Hasskommentaren im Internet effektiv begegnen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Trainings "Citizen Journalists on Tour – Countering Hate Speech", welches vom 9. bis 16. Juni 2017 im Schloss Trebnitz (Brandenburg) stattfindet. Eingeladen sind 24 Jugendarbeiter*innen, Aktivist*innen, Journalist*innen und andere Multiplikator*innen aus Deutschland, Estland, Griechenland, Großbritannien, Polen und Ungarn.

Gemeinsam wollen wir uns mit dem Phänomen "Hate Speech" im Internet auseinandersetzen, pädagogische sowie rechtliche Aspekte beleuchten und vor allem wirkungsvolle Handlungsstrategien einüben. Auf dem Programm steht außerdem eine Exkursion nach Berlin, wo wir Gespräche mit Vertreter*innen aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft zu dem Thema führen werden.

Ziele des Projekts

  • Erlernen von grundlegenden journalistischen Arbeitstechniken
  • Vermittlung von Verantwortung, Empathie und Solidarität
  • Achtung der Menschenwürde und Gerechtigkeitssin.

Partner und Förderer 2017

Fundacja "Krzyżowa" dla Porozumienia Europejskiego, Polen
X Kommunikációs Központ, Ungarn
Estonian Refugee Council, Estland
Youthnet Hellas, Griechenland
Council of Wales for Voluntary Youth Services, Wales

Kofinanziert wird das Projekt durch das EU-Program Erasmus+.

Citizen Journalists on Tour 2016: Flucht und Migration

2016 lag der Schwerpunkt des Trainingskurses auf den Themen Flucht und Migration in Europa sowie der Mediendarstellung von geflüchteten Menschen. Am Projekt nahmen Jugendarbeiter*innen und junge Nachwuchsjournalist*innen aus Deutschland, Estland, Griechenland, Polen und Schweden teil.

Das Programm bestand aus drei Teilen: Im ersten Teil erhielten die Teilnehmer*innen eine Einführung in das Thema und setzten sich mit der Situation von geflüchteten Menschen in Europa auseinander. Sie reflektierten insbesondere, wie über das Thema und die Menschen in den Medien berichtet wird. Welche Bilder werden erzeugt? Welche Sprache wird verwendet? Wessen Perspektive wird eingenommen? Was wird implizit vorausgesetzt und angenommen?

Im zweiten Teil begaben sich die Teilnehmer*innen auf eine Recherchereisen nach Berlin und Warschau. Sie trafen mit verschiedenen relevanten Akteuren aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft zusammen und verschafften sich ein persönliches Bild von der Situation.

Im dritten und letzten Teil trugen sie ihr gesammeltes Material zusammen und entwickelten ein Handbuch mit Hinweisen, wie mit dem Thema angemessen umgegangen werden kann. 

Partner und Förderer 2016

Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Polen
Estonian Refugee Council, Estland
Ekopso Nostos, Griechenland
Öresundpuls, Schweden

Kofinanziert wurde das Projekt durch das EU-Program Erasmus+.