JustNow - Interaktive Lernplattform zur Menschenrechtsbildung

12.09.2018  |  Publikation

Eine neue Lernplattform mit kostenlosen Bildungsmaterialien für die Menschenrechtsarbeit ist gestartet. Sie richtet sich an Jugendarbeiter*innen, Lehrer*innen und andere Multiplikator*innen der Jugendarbeit und stellt ihnen methodisch-didaktische Materialien zu Menschenrechtsbildung und Diversitätslernen sowie ein Planspiels für die formale und non-formale Bildungsarbeit bereit. Die Lernplattform ist in deutscher, englischer, polnischer, arabischer und kroatischer Sprache verfügbar.

Die interaktive Lernplattform "JustNow – A Toolbox for Teaching Human Rights" ermöglicht Lehrer*innen, Pädagog*innen und jugendlichen Selbstlerngruppen die selbstständige Erstellung und Nutzung von Methoden der Menschenrechtsbildung aus dem MICC-Projekt. Um das abstrakte Thema Menschenrechte für Jugendliche greifbarer zu machen und einen Lebensweltbezug herzustellen, stellt die Lernplattform verschiedene Materialien für Menschen mit unterschiedlichen Lernpräferenzen bereit. Die Plattform bietet Aktivitätenpläne, Übungen und Zeitleisten, aber auch audiovisuelle Medien wie beispielsweise kurze Animationsfilme, die Jugendliche beim Lernen (ob selbstständig oder unter Anleitung) über Menschenrechte, Diversität, grundlegende demokratische Werte und Rechtsstaatlichkeit unterstützen. Der innovative Ansatz kleinteiliger Lernmodule ermöglicht die Durchführung bedürfnisgerechter, innovativer und ansprechender Workshops.

Die Toolbox entstand im Rahmen der durch das europäische Programm ERASMUS+ geförderten zweijährigen Strategischen Partnerschaft „Just Now“. Alle beteiligten Projektpartner kooperieren bereits seit mehr als sechs Jahren im Rahmen des MICC und konnten so ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus der langjährigen Zusammenarbeit in die Erarbeitung der Bildungsmaterialien einbringen.

Partnerorganisationen

Kreisau-Initiative e.V., Deutschland

HERMES, Kroatien

IAIE, Niederlanden

Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung, Polen

 

Förderung

Das Projekt wurde durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert.