Zur Gründung einer neuen Kreisau-Initiative in Karlsruhe

Zwanzig Jahre nach der Gründung der ersten Kreisau-Initiative in Berlin holt der Südwesten der Republik auf. Von Karlsruhe aus wird die dortige Kreisau-Initiative gezielte Öffentlichkeitsarbeit für die Anliegen des Kreisauer Kreises machen, die auch heute noch gesellschaftspolitisch relevant sind.

Über die konzeptionelle Verbreitung hinaus will die KI Karlsruhe tatkräftig den materiellen Fortbestand Kreisaus sichern helfen. „Jeder Stein, den wir sichern, jedes Fenster, das wir erneuern helfen, baut mit an der deutsch-polnischen Verständigung im Geiste Kreisaus“, so Elke Erlecke, die Initiatorin in Karlsruhe. Erlecke erhielt den Impuls zur Gründung bei mehreren beruflichen Aufenthalten in Kreisau und über private Kontakte zu polnischen Vereinen in Deutschland.

Wenn Sie Kontakt zur Kreisau-Initiative Karlsruhe (in Gründung) aufnehmen wollen, wenden Sie sich bitte an Elke Erlecke, Frankenthaler Str. 15, 76187 Karlsruhe bzw. Lehenstr. 7, 70180 Stuttgart, Tel. (0151) 188 28 638 elke.erlecke@web.de

Treffen der Initiativen

Zwei Tage nach dem Jahrestag der Versöhnungsmesse trafen sich in Kreisau Vertreter der KI Berlin und der KI Würzburg mit einer Vertreterin der in Karlsruhe neu entstehenden Kreisau-Initiative Karlsruhe. Zu Gast waren der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Stiftung Kreisau, Jürgen Telschow, sowie Nick von Moltke für die US-amerikanische Kreisau-Foundation.

Anlass war die Bitte der in Karlsruhe entstehenden neuen Kreisau-Initiative, ihre Inhalte und Ziele mit den bereits existierenden Initiativen abzustimmen und keine Verwirrung in der öffentlichen Wahrnehmung zu stiften, da es ohnehin schon manchmal schwer fällt, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Kreisau-Initiative Berlin, der Kreisau-Initiative Würzburg, der Stiftung Kreisau und der Freya von Moltke-Stiftung zu verstehen. Wir haben bei diesem Treffen unsere gemeinsamen Ziele formuliert und ein Dokument verabschiedet, eine verbesserte Form der Kooperation verabredet und uns geeinigt, für die in Deutschland existierenden Initiativen ein einheitliches öffentliches Auftreten mit gemeinsamen Logo und Internetauftritt anzustreben.